Entstehung

Die Kunst war an diesem Ort schon immer zu Hause. 1910 liess sich der Maler Hans Walter Beyer von der grossartigen Umgebung inspirieren. Er baute an einem der schönsten Orte des Unterengadins mit dem Namen „Il Paradis“ ein kleines Refugium für sich und seine Frau. In der damaligen Wohnstube und heutigen Bibliothek bewirteten er und seine Gattin die ersten Gäste.
Nach mehreren Besitzerwechseln wurde das Haus in den Jahren 1966/67 zum Hotel umgebaut. 1995 erwarb die Hamburger Reeder- und Hotelierfamilie Rahe das Anwesen. Im Anschluss an liebevolle und aufwändige Um- und Neubaumassnahmen zählt das 5-Sterne Hotel Paradies im Engadin heute zu einem der leuchtenden Sterne am Schweizer Hotelhimmel und ist seit 1986 der Hotelvereinigung Relais & Châteaux angeschlossen.

 

 

Die Gastgeberin

Die Reiselust, ihr Spass am Erkunden neuer Kulturen und die Freude an den schönen Dingen des Lebens entdeckte sie schon als kleines Mädchen. Nach der Ausbildung an der Cornell University in New York war sie weltweit in verschiedenen Hotels in Beverly Hills, Hongkong, Australien und England tätig. Für die Direktorin Meike Bambach, 44, die 2008 vom Hamburger Louis C. Jacob ins
Paradies nach Ftan wechselte, ist es die bislang schönste Herausforderung, dieses Kleinod inmitten der Schweizer Bergwelt zu führen. Ihr Ziel: Das Hotel und seine Geschichte zusammen mit ihrem Team zu pflegen und als Hideaway für Geniesser, Gip
felstürmer und Gourmets zu etablieren. Als
Mutter zweier Kinder liebt sie die Natur und hat den Kontakt zu Land und Leuten gesucht und
gefunden. So spiegelt sich denn im Hotel viel persönlicher Charme wieder, und die Liebe zum Detailist spür- und erlebbar.